Medizin

Im Bereich Medizin steht die frühzeitige Erkennung alterspezifischer Krankheitsbilder im Vordergrund. Menschen sollen so lang als möglich selbstständig bleiben und ihre Mobilität bis ins hohe Alter erhalten. Wer rastet, der rostet - das gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist. AltersStark sorgt mit altersspezifischen Programmen dafür, dass man dem Alter aktiv begegnet. Intensive Forschungen - etwa auf dem Gebiet der Osteoporose-Bekämpfung - unterstützen diese Aspekte.

Der Verein AltersStark bietet Hilfestellung und Beratung  zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Altersspezifische Krankheitsbilder
  • Alterungsprozess
  • Biopsychosoziale Versorgung
  • Medizinisches Netzwerk und fachliche Ansprechpartner
  • Forschung (Altersspezifische Krankheiten

 

Hier finden Sie Wissenswertes aus dem Bereich Medizin: 

Das Ärztekompetenzzentrum Krems hat sich auf Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Erkrankungen des Muskel-/Gelenkssystems spezialisiert.

In den letzten Jahren ist es zu einer deutlichen Zunahme von Erkrankungen im Stütz- und Bewegungsapparat gekommen. Die Ursachen sind vielfältig - Bewegungsmangel, Übergewicht, zunehmende Lebenserwartung, falsche Ernährung und Stress sind nur einige davon. Besonders die Arthroseerkrankung von Gelenken hat stark zugenommen. Bei der Arthrose geht der Gelenksknorpel verloren. Damit ist die Gleitfläche des Gelenkes beschädigt und die Funktion des Gelenkes eingeschränkt. Der Untergang von Knorpelgewebe kann zu einer entzündlichen Reaktion der Gelenksinnenhaut führen und die Knorpelzellen zusätzlich zerstören.

Die Therapie der Arthrose sollte daher im Frühstadium erfolgen - das Therapiekonzept besteht aus Knorpelkur, Gewichtsmanagement, Heilgymnastik mit medizinischer Trainingstherapie, Muskelaufbau und Gangschulung, Einlagenversorgung und Schuhberatung sowie medikamentöse Therapie bei Schmerzen und Entzündung. Lokale Therapieformen mit Salben, Packungen und Massagen runden das Therapieangebot ab. Falls der Gelenksknorpel ganz zerstört wird, ist ein Gelenksersatz notwendig. Die Versorgung mit einem künstlichen Gelenk ist auf den orthopädischen Abteilungen schon fast zur Routine geworden. Es werden schon gleich viele Hüft- und Kniegelenke mit einem künstlichen Gelenk versorgt. Ebenso hat die Schulterprothese in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Die Versorgung mit einem Ellenbogen- und Sprunggelenksersatz ist möglich, ist aber zahlenmäßig im Vergleich zu den großen Gelenken eher gering.

Wenn ein Gelenksersatz notwendig wird
Entscheidet man sich zu einer Operation mit einem Gelenksersatz, ist das Management von der Vorbehandlung über den stationäeren Operationsaufenthalt mit dem Anschlussheilverfahren un der ambulanten Nachbetreuung ganz entscheidend für den Erfolg der Operation. Neben einer hochqualitativen Operationsleistung - wie in allen orthopädischen Krankenhäusern in Niederösterreich gegeben - ist die Rehabilitation mitentscheidend für den Erfolg der Prothese.

Rehabilitation beginnt schon vor der Operation
Wichtig beim Gelenksersatz: Die Rehabilitation beginnt schon vor der Operation! Dazu gehört: Erlernen des Krückengehens und des Verhaltens nach der Operation. Auch Aufklärung über die Operation und Vertrauen in die Operation sind vor dem Eingriff angezeigt. Danach kommt der Operationstermin mit der Implantisierung des Gelenksersatzes. Diese "Frühmobilisation" hat sich auf den orthopädischen Abteilungen bereits durchgesetzt. Schon am 2. bis 3. Tag postoperativ soll der Patient mobilisiert werden. Im Anschluss an den Spitalsaufenthalt ist die stationäre Rehabilitation in einer Rehab-Einrichtung angebracht. Unter fachlicher Anleitung wird der Patient mit seiner Prothese vertraut gemacht und die Mobilisierung mit Muskelaufbau, Gangschulung und Erlernen eines gelenkschonenden Verhaltens sowie der Umgang mit der Prothese erlernt. 

Nach dem stationären Aufenthalt wird im Ärztekompetenzzentrum noch eine ambulante Nachbetreuung durchgeführt, um wohnortnahe die Rehabilitation zu vervollständigen. Die orthopädischen Nachkontrollen sollten vom Patienten eingehalten werden, um eine mögliche Lockerung des Gelenksersatzes frühzeitig zu erkennen. Auch Fragen - wie Sportausübung, Freizeitgestaltung, Verhalten bei Reisen und vieles mehr - können bei diesen Kontrollen individuell besprochen werden.

Alle Spezialisten unter einem Dach!
Das Ärztekompetenzzentrum bietet die Organisation des Gelenksersatzes unter einem Dach an. Erfahrene Operateure arbeiten mit einem Rehabilitationsteam unter einem Dach zusammen und ermöglichen dadurch eine hochwertige Kompetenz im Bereich der Gelenksbehandlung: Von der Prävention bis zur Nachsorge - alles aus einer Hand!

Nähere Informationen erhalten Sie im Ärztekompetenzzentrum unter 02732-79393.