Medizin

Im Bereich Medizin steht die frühzeitige Erkennung alterspezifischer Krankheitsbilder im Vordergrund. Menschen sollen so lang als möglich selbstständig bleiben und ihre Mobilität bis ins hohe Alter erhalten. Wer rastet, der rostet - das gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist. AltersStark sorgt mit altersspezifischen Programmen dafür, dass man dem Alter aktiv begegnet. Intensive Forschungen - etwa auf dem Gebiet der Osteoporose-Bekämpfung - unterstützen diese Aspekte.

Der Verein AltersStark bietet Hilfestellung und Beratung  zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Altersspezifische Krankheitsbilder
  • Alterungsprozess
  • Biopsychosoziale Versorgung
  • Medizinisches Netzwerk und fachliche Ansprechpartner
  • Forschung (Altersspezifische Krankheiten

 

Hier finden Sie Wissenswertes aus dem Bereich Medizin: 

Im "DAVID Institut Krems" ist die Schnittstelle für neue Bewegungsprogramme des Vereins "altersStark". Mediziner vieler verschiedener Sparten haben gemeinsam ein Konzept entwickelt, mit dem speziell auf den individuellen Status eingegangen werden kann.

Das Bewegungsprogramm wurde von Ärzten von verschiedenen Fachrichtungen (Orthopädie, Kardiologie und physikalische Medizin) in Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten entwickelt.
Basierend auf einen Eingangstest wird ein Bewegungskonzept zusammengestellt, das individuell auf den physischen Zustand und die Bedürfnisse des jeweiligen Teilnehmers eingeht. In dieser Untersuchung werden die Leistungsfähigkeit der Knochen und Gelenke, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und der Nerven analysiert. Anhand der Ergebnisse werden dann die Schwerpunkte des Bewegungsprogrammes erarbeitet. Unter ärztlicher Aufsicht werden dann zwanzig Einheiten im Sinne der medizinischen Trainingstherapie absolviert. Danach erfolgt eine "Ausgangstestung", um die Veränderung im Bereich der verschiedensten Organsysteme zu erkennen. Die Inhalte sind moderate Bewegungseinheiten mit den Schwerpunktgrundlagen Ausdauer, Kraftausdauer, Verbesserung der Mobilität, Stärkung der Knochenstruktur und Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit.

70% konnten Erfolge melden, älteste Teilnehmnerin war 93!
Nach den ersten Testläufen mit Heimbewohnern kann festgehalten werden, dass sich über 70 Prozent der Teilnehmer in einem Bereich deutlich verbessert haben. Die Bewegung soll Spaß und Freude machen und dient dazu, ein positives Körpergefühl bis ins hohe Alter zu erhalten. Die Zielgruppe für dieses Programm sind Menschen über 50. Lebensjahr - und eigentlich besteht keine Obergrenze: Die älteste Teilnehmerin war immerhin 93 Jahre alt und konnte ihre Gehleistung von anfänglichen 20 Meter auf über einen Kilometer ausdehnen...!

Bewegung ist Medikament, in gezielten Dosen "verabreicht"
Aus orthopädischer Sicht stellt die Bewegungstherapie einen zentralen Bestandteil des Therapiekonzeptes für den Stütz- und Bewegungsapparates dar. Die Bewegung wird als "Medikament" eingesetzt und die Dosis durch die entsprechenden Testverfahren ermittelt. In diesem Programm geht es nicht um Spitzensport, sondern um den Nachweis, dass mit kleinen Bewegungseinheiten viel Positives bewirkt werden kann. Die Teilnehmer erlernen ein individuelles Heimprogramm. Dieses sollten sie zumindest 3 Mal pro Woche zu Hause weiterführen. Nach 6 Monaten kommt es zu einer neuerlichen Evaluierung. Zusammen mit der DAVID-Akademie werden die Daten wissenschaftlich ausgearbeitet.
Eine starke Muskulatur entlastet die Gelenke und stärkt die Knochen. Bewegung fördert den Stoffwechsel sowie den Fettabbau und führt zu einer Verbesserung der Herz-Kreislauf-Funktion - manche Medikamente konnten da schon abgesetzt werden.
Bewegung fördert aber auch die Durchblutung des Gehirns und die Merkfähigkeit und ist ideales Mittel zur Vorbeugung der Demenz. Richtige Bewegungstherapie kann zudem auch Schmerzen lindern und vorbeugen.

Bei Interesse: DAVID Institut, Kasernstraße 16-18, 3500 Krems, Tel.: 02732/70101,
www.david-krems.at, daniela.strobl@david-krems.at