Medizin

Im Bereich Medizin steht die frühzeitige Erkennung alterspezifischer Krankheitsbilder im Vordergrund. Menschen sollen so lang als möglich selbstständig bleiben und ihre Mobilität bis ins hohe Alter erhalten. Wer rastet, der rostet - das gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist. AltersStark sorgt mit altersspezifischen Programmen dafür, dass man dem Alter aktiv begegnet. Intensive Forschungen - etwa auf dem Gebiet der Osteoporose-Bekämpfung - unterstützen diese Aspekte.

Der Verein AltersStark bietet Hilfestellung und Beratung  zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Altersspezifische Krankheitsbilder
  • Alterungsprozess
  • Biopsychosoziale Versorgung
  • Medizinisches Netzwerk und fachliche Ansprechpartner
  • Forschung (Altersspezifische Krankheiten

 

Hier finden Sie Wissenswertes aus dem Bereich Medizin: 

Erkrankungen des Bewegungsapparates sind stark im Steigen. Rechtzeitig Therapieren kann helfen, Operationen zu vermeiden.

Ein 49-jähriger Spitzenmarathonläufer, der lange Jahre seine ziehenden Schmerzen in der Leiste ignorierte und zuletzt ein künstliches Hüftgelenk benötigte, weil eine anlagebedingte, flache Hüftpfanne vorlag, ist ein typisches Beispiel: Orthopäden werden meist erst dann aufgesucht, wenn eingetretene, substanzielle Schäden zumeist nur mehr durch operative Eingriffe zu beseitigen sind. Dabei wäre - in diesem Fall - eine sportorthopädische Eingangsuntersuchung (vor allem bei solchen Belastungsintensitäten) nicht erst beim Auftreten von Beschwerden sinnvoll gewesen.

Spätschäden vermeiden, Operationen verhindern
"Heute kann eine Hüftultraschalluntersuchung des Säuglings zu flache Hüftpfannen (Hüftdysplasie) schon direkt nach der Geburt aufdecken", so Dr. Thomas Kalmar, Facharzt für Orthopädie. Eine entsprechende Behandlung kann Spätschäden vermeiden und Operationen verhindern.

Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates beginnen früh: Schon im Volksschulalter zeigen sich bei einem Drittel der untersuchten Kinder Wirbelsäulenaonomalien, ein Viertel weist Bein- und Fußanomalien auf. Bei der Stellungsuntersuchung betrifft ein wesentlicher Teil der Beanstandungen Muskeln, Bindegewebe und Skelett. Mit zunehmendem Alter werden Kreuz- und Rückenschmerzen akut: Bei über 40-jährigen geben immerhin mehr als 40 Prozent derartige Beschwerden an!

Haltungsschäden als neue "Volkskrankheit"
Die größte Steigerungsrate bei den Spitalseinweisungen in den letzten Jahren ergab sich aus Erkrankungen des Bewegungs- und Stützappartates. Eine zunehmende Überalterung der Bevölkerung ergibt zusätzlichen Handlungsbedarf. Das beste Gegenmittel: Die richtige Bewegung. Eine genaue Eingangsanalyse des Bewegungsapparates ermöglicht gezielte Therapie-Vorsorgeplanung. Auch Sportler sind vor Fehlbelastungen und Überlastungen nicht gefeit. Oft betrifft es Freizeitsportler, die nach Jahrzehnten der Sportkarenz beschließen, den Lebensstil zu ändern - und mit dem Motto "je anstrengender, desto besser - mehr Schaden als Nutzen erzielen.

Orthopäden helfen mit abgestimmter Therapie
Ab dem 30. Lebensjahr findet ein kontinuierlicher Knochenmasseabbau statt. Aber selbst wenn sich schon Bandscheibenschäden oder Gelenksschäden etabliert haben, muss die Flinte nicht ins Korn geworfen werden. Auf die Person maßgeschneidert zugeschnittene Knorpelschutztherapien und entsprechende Bewegungsprogramme bewahren Funktion und Lebensqualität möglichst lange.

Orthopädische Vorsorge ist in allen Altersklassen aktuell. Richtige Ernährung und gezielte Bewegungsprogramme liefern in der Vorsorge die besten Ergebnisse. Entscheidend ist in jedem Fall die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt! 

Nähere Informationen erhalten Sie im Ärztekompetenzzentrum unter 02732-79394.