Medizin

Im Bereich Medizin steht die frühzeitige Erkennung alterspezifischer Krankheitsbilder im Vordergrund. Menschen sollen so lang als möglich selbstständig bleiben und ihre Mobilität bis ins hohe Alter erhalten. Wer rastet, der rostet - das gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist. AltersStark sorgt mit altersspezifischen Programmen dafür, dass man dem Alter aktiv begegnet. Intensive Forschungen - etwa auf dem Gebiet der Osteoporose-Bekämpfung - unterstützen diese Aspekte.

Der Verein AltersStark bietet Hilfestellung und Beratung  zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Altersspezifische Krankheitsbilder
  • Alterungsprozess
  • Biopsychosoziale Versorgung
  • Medizinisches Netzwerk und fachliche Ansprechpartner
  • Forschung (Altersspezifische Krankheiten

 

Hier finden Sie Wissenswertes aus dem Bereich Medizin: 

Es ist eine schleichende Krankheit, die man lange nicht spürt - im Alter wird sie aber umso mehr zum Problem. Daher rechtzeitig gegen Osteoporose vorsorgen!

In Österreich leiden etwa 400.000 Menschen an Osteoporose - dem sogenannten "Knochenschwund". Die Folgen können, vor allem für ältere Betroffene, fatal sein: Mehr als 75% der Patienten sterben nach einem Oberschenkelbruch im ersten Jahr! Durch die zunehmende Lebenserwartung wird die Zahl der Osteoporose-Fälle in den nächsten Jahren noch weiter steigen.

Diagnose Knochenschwund: Krankheit lange unbemerkt
Der Knochen verliert im Laufe des Lebens an Masse. Die höchste Knochenmasse haben wir um das 40. Lebensjahr, danach geht es stetig bergab. Einige Menschen verlieren jedoch überdurchschnittlich viel an Knochenmasse - die Diagnose lautet in solchen Fällen meist: Osteoporose! Am öftesten sind Frauen um das 45. bis 50. Lebensjahr und Männer zwischen 55 und 60 betroffen.
Das Heimtückische am Knochenschwund: Die Erkrankung verläuft lange still und unbemerkt. Vergleichbar mit der "Zucker-Erkrankung", verspürt der Patient den Knochenmassenverlust nicht. Die Osteoporose macht sich auch nicht durch Schmerzen bemerkbar! Die Folgen der Osteoporose sind jedoch fatal, da die Stabilität der Knochen nicht gegeben ist: Wirbeleinbrüche, Oberschenkelhalsbrüche und verschiedenste andere Knochenbrüche. Die Behandlung ist durch die schlechte Knochenqualität nicht einfach und mit starken Schmerzen verbunden - Immobilität, Depression und sozialer Rückzug sind die Folgen. Es gilt also, die Osteoporose mit aller Kraft zu vermeiden!

Vorbeugung und Diagnose: Bewegung ist beste Medizin!
Am Anfang steht eine exakte Diagnose - hier hat sich neben der Knochendichtemessung ("DEXA Analyse") eine neue Methode etabliert - die "Risikobestimmung der Knochenbruchmöglichkeit". Vorbeugen kann man durch ausreichende Bewegung, kalzium- und vitaminreiche Ernährung (Milchprodukte, Nüsse, Fisch, Broccoli) sowie kein Alkohol und Nikotin. Begleitende Therapiemaßnahmen sind Medikamente (Cortison, Schilddrüse, Herzmittel). Bewegung & gezielter Muskelaufbau bringt eine deutliche Zunahme der Knochenmasse!
Wird die Osteoporose diagnostiziert, gibt es zahlreiche neue Therapieansätze, um Knochenabbau zu verhindern und sogar neuen Knochen bilden zu lassen. Wichtig dabei ist das Verhalten des Patienten: Regelmäßige Medikamenteneinnahme (nur 36% nehmen sie auch noch nach 9 Monaten!), ärztliche Kontrollen, viel Bewegung und Gleichgewichts- & Koordinationsübungen sowie Fallschutz-Vorbeugung (passendes Schuhwerk, Beleuchtung, Adaptation des Bades mit rutschsicherer Unterlagen, keine Teppiche!).
Richtige Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr gehört auch zum Gesamtkonzept der Behandlung. Einen Nachteil haben diese Medikamente aber auch - man muss sie lange einnehmen! Die optimale Wirkung setzt nämlich oft erst nach Monaten ein!
Es gibt schon zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten - von der Tablette über die Infusion bis zur Spritze. Es kann manchmal aber dauern, bis man individuell das richtige Medikament für jeden Patienten gefunden hat.
 
Starke Knochen können im Alter viel Leid ersparen! Gemeinsam gegen den "stillen Knochendieb": Osteoporose verhindern und richtig behandeln - die Experten vom Ärztekompetenzzentrum in Krems beraten Sie gerne:
www.aerztekompetenzzentrum.at oder Tel.: 02732/793 94.
Fragen?: www.facharztforum.at