Medizin

Im Bereich Medizin steht die frühzeitige Erkennung alterspezifischer Krankheitsbilder im Vordergrund. Menschen sollen so lang als möglich selbstständig bleiben und ihre Mobilität bis ins hohe Alter erhalten. Wer rastet, der rostet - das gilt sowohl für den Körper, als auch für den Geist. AltersStark sorgt mit altersspezifischen Programmen dafür, dass man dem Alter aktiv begegnet. Intensive Forschungen - etwa auf dem Gebiet der Osteoporose-Bekämpfung - unterstützen diese Aspekte.

Der Verein AltersStark bietet Hilfestellung und Beratung  zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Altersspezifische Krankheitsbilder
  • Alterungsprozess
  • Biopsychosoziale Versorgung
  • Medizinisches Netzwerk und fachliche Ansprechpartner
  • Forschung (Altersspezifische Krankheiten

 

Hier finden Sie Wissenswertes aus dem Bereich Medizin: 

Die Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Die Ursachen sind vielfältig - es gibt jedoch eine Hauptursache: Bewegungsmangel.

Das Sitzen beherrscht unser Leben - vom Kindergarten bis ins Seniorenheim ist der Sessel der Lebensraum der Menschen geworden. Fernseher, Computerspiele und Game Boys führen zu noch mehr sitzender Freizeitaktivität. Mittlerweile beschäftigt sich schon eine ganze Industrie damit, die Bewegung zu verhindern - Auto, Lift und Rolltreppen sind nur einige Beispiele, um Bewegung zu verhindern.

Durch das viele Sitzen kommt es einerseits zur Drucksteigerung der Bandscheiben mit Überlastung der Bindegewebe und Rissbildung und andererseits zur Abschwächung udn Verkürzung der wichtigsten Muskelgruppen der Wirbelsäule. Die Halte- und Sützapparate im Bereich der Wirbelsäule werden schwächer und schwächer - ein Haltungsverfall tritt ein. Gerade diese Muskelgruppen sind aber die Stossdämpfer für die Bandscheiben und dienen zur Entlastung der Nerven und Weichteile. Ebenso degeneriert das Gleichgewichts- und Koordinationssystem. Die Muskeln wissen also nicht, was sie tun sollen! Die Folge sind Schmerzen in der Wirbelsäule und eiin Teufelskreis beginnt: Die Schmerzen führen zu einer weiteren Passivität und die Bewegung kommt dadurch viel zu kurz. 

Das DAVID Institut hat dafür ein spezielles Programm entwickelt - Säulenkraft.

Durch hochspezialisierte Systeme ist es möglich, die Leistungsfähigkeit der Wirbelsäule zu messen. Bei der biomechanischen Funktionsanalyse werden Abschwächungen, Verkürzungen, muskuläre Dysbalancen und Asymmetrien sowie die Beweglichkeit aller Wirbelsäulenabschnitte analysiert. Nach der biomechanischen Funktionsanalyse der Wirbelsäule kann man individuelle Therapieprogramme für jede Wirbelsäule erstellen. Oft ist es nötig, die Wirbelsäule in Bezug auf die Beweglichkeit zu stabilisieren. Der Ausgleich von muskulären Dysbalancen und Asymmetrien ist nämlich sehr wichtig, bevor man das Training mithilfe von Geräten weiterführt.

Aus orthopädischer Sicht wird oft verdeutlicht, dass die Wirbelsäule für ein Gerätetraining erst vorbereitet werden muss, um diesen hohen Anforderungen gerecht werden zu können. Nach der Harmonisierung der Wirbelsäule, insbesondere der Blockaden und Instabilitäten, wird die Wirbelsäule in vier Einheiten an medizinischen Geräten langsam und individuell aufgebaut. Besonders die kleinen Rotatoren ("Drehmuskeln") um die Wirbelkörper sind wichtig für den Schutz der Bandscheiben und der Wirbelbogengelenke. Ebenso stabilisieren die Bauchmuskulatur und die Rückenstrecker die gesamte Wirbelsäule. In weiteren 18 Einheiten wird die Wirbelsäule muskulär aufgebaut und individuell stabilisiert und gefestigt. Bei jeder Einheit werden auch Gleichgewichts- und Koordinationsübungen durchgeführt, wie beispielsweise mithilfe einer Therapeutischen Kletterwand, eines MFT-Gleichgewichtstestes oder eines Sitzballes. Nach 12 Einheiten wird im Rahmen einer Zwischenmessung nochmals die Wirksamkeit der Therapie überprüft. Nach 24 Einheiten wird ein Heimprogramm erarbeitet und nach weiteren drei bis sechs Monaten ein Kontrolltermin vereinbart.

Die letzten Jahren haben gezeigt,dass das medizinische Trainingsprogramm auch für Knochenaufbau bei Osteoporose ein wichtiges Therapieelement darstellt. Dazu kommt noch die Gangsicherheit und die Verhinderung der Buckelbildung. Zumindest zwei bis dreimal pro Woche sollte man eine Trainingseinheit für die Wirbelsäule planen. Die letzten wissenschaftlichen Erkenntnisse haben gezeigt, dass ein strukturiertes, medizinisches Aufbauprogramm die einzige wirksame Methode darstellt, um nachhaltig gegen den Kreuzschmerz vorzubeugen. Nutzen Sie die Möglichkeit für eine detaillierte Analyse Ihrer Wirbelsäule im DAVID Institut Krems.

Nähere Informationen erhalten Sie im DAVID unter 02732-70101.